Eigentlich haben wir es ziemlich gut auf der Arbeit
|
|
Oft esse ich bei mir im Betrieb. Nur selten bringe ich selbstgemachtes von zu Hause mit, da wir zu einem wirklich guten Preis bei uns essen dürfen und es zudem auch noch fantastisch schmeckt.
Aktuell jedoch haben wir einen Küchenumbau und demnach gibt es weder für unsere Gäste noch für uns als Mitarbeiter eine Möglichkeit der Verpflegung. Daher ist es Gästen aktuell erlaubt, sich ausnahmsweise Essen mitzubringen und sogar per Lieferando zu uns an den Eingang bestellen zu lassen.
Heute war mein erster Arbeitstag seit Beginn des Umbaus und leider dachte ich nicht mehr daran. Ich vergaß, mir etwas mitzubringen, und habe mich in der Mittagspause das erste Mal außerhalb des Betriebes nach Essmöglichkeiten umgesehen. Im direkten Vergleich zu dem, was ich normalerweise auf der Arbeit erwerben kann, war mir alles andere zu teuer. Sowohl vom Preis als auch von der Portionsgröße. Ich habe mich dann in den nächsten Supermarkt begeben und mir meinen Go-to-Snack geholt, wenn ich mal in anderen Städten unterwegs bin: Laugenstangen, Mozzarella-Bällchen und Tomate. Alles einzeln gekauft und bei jedem Happen mal woanders hineingebissen. Diese Kombination mag ich aufrichtig und sie hat mir für unter vier Euro eine noch nette Mittagspause beschert.
So ist das auch mal voll in Ordnung. An den nächsten Tagen brachte ich mir dann etwas mit. Jedoch bemerkten wir im Kollegium, wie sehr uns das Essen im eigenen Betrieb fehlt. Wir haben es im Vergleich zu dem Standard anderer Arbeitnehmer wirklich bequem.
Der aktuelle Umabu hält uns vor Augen, wie gut wir es haben. Künftig werden wir unsere Konditionen wesentlich mehr schätzen

