Dann doch in Stille geschwitzt

Keine Musik beim Sport tat mir richtig gut


1–2 Minuten

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290 Wörter

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Heute ging ich zu einem öffentlichen Calisthenics-Park zum Trainieren und plante anschließend noch eine halbe Stunde zu laufen. Allgemein bin ich nicht so der größte Musikhörer, aber bei Sport mache ich mir in den meisten Fällen welche an.

Heute hatte ich mir wieder Kopfhörer eingesteckt und machte mich auf den Weg zum Park. Auf dem Weg war ich bereits Musik am Hören. Als ich dann mit meinem Training begann, merkte ich in der ersten Übung, wie sehr mich die Musik nervte. Sie brachte mich in keine gute Stimmung, hinderte meinen Flow sogar und störte mich während der Übungen dabei, ordentlich zu atmen. Diesen plötzlichen Stimmungswechsel hatte ich nie zuvor. Manchmal entscheide ich mich bewusst dazu, keine Musik zu hören, aber heute war es anders. Ich verlor die Lust. Ich entschied mich dann aktiv dazu, die Musik zu pausieren und sie erst während meiner Laufeinheit wieder einzuschalten.

Sofort bemerkte ich den Unterschied. Ich war viel klarer im Kopf und bewusster bei der Sache. Ich hatte meinen Körper richtig arbeiten gefühlt und fand es toll. Als meine Laufeinheit begann, dachte ich zwar daran, Musik wieder einzuschalten, entschied mich allerdings dagegen. Ich mochte meine Gedankengänge, die sich bis dahin ergeben hatten, und wollte diese nicht unterbrechen. Auch das schöne Wetter hatte ich dadurch viel besser genießen können.

Nach dem Sport fiel mir erst richtig auf, wie schön dieses Workout war. Musik habe ich normalerweise immer als Ablenkung nebenbei gehabt, um die Anstrengung erträglicher machen zu können. Wie viele Gedanken ich dabei sonst aus dem Weg gehe und wie viele Ideen sich bilden, war mir gar nicht mehr so bewusst.

Ich werde meine nächsten Sporteinheiten ohne Musik ausführen und gucken, wie es sich für mich verhält

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