Eine Idee, die eigenen Lebensjahre zu würdigen

Ein netter Einblick in den gestrigen Tag meiner Kollegin


1–2 Minuten

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Dass ich mit dieser einen Arbeitskollegin zusammenarbeite, kommt selten vor. Geschweige denn, dass wir während der Arbeit auch mal zum Reden kommen. Heute jedoch, an ihrem Geburtstag, hat es sich für ein paar Minuten ergeben, und von ihr habe ich etwas Schönes mitgenommen.

Sie erzählte mir von ihren letzten 24 Stunden. Am Vorabend reflektierte sie viel über das vergangene Jahr. Ihre Erfolge, Misserfolge und Alltagsmomente kamen dabei auf, aber es war schwer für sie, alles einzuordnen und zu verarbeiten. Irgendwann begann sie dann damit, Musik aus dem letzten Jahr wieder anzuhören. Weil sie eine Menge Musik im Alltag hört, stellte sie fest, dass sie viele ihrer Momente beim Hören viel klarer durchleben kann. Daraufhin nahm sie sich die Zeit, eine Playlist aus diesen Titeln zu erstellen.

Seit gestern Abend hört sie sich diese Playlist bei jeder Gelegenheit an und erinnert sich an die Zeit, als ihr 22-jähriges Ich. Sie spielt mit dem Gedanken, das fortan jedes Jahr zu machen, und dieser Gedanke gefällt mir sehr.

Da ich kein großer Musikmensch bin und nahezu immer das Gleiche höre, ist diese Methode nicht wirklich etwas für mich. Das Gespräch mit ihr hat mir jedoch einen schönen Einblick beschert. Reflexion kann auf die unterschiedlichsten Weisen funktionieren, und so könnte es auch bei anderen Dingen, die ich bei mir im Leben mache, sein. Ich werde künftig mal die Augen aufhalten. Vielleicht entdecke ich etwas Neues für mich in Richtung Fitness oder Wissensaufnahme. Vielleicht gibt es einen Sport da draußen, über den ich noch nie nachdachte, oder evtl. sind Audiobücher, die ich noch nie versuchte, ein wertvolles Medium für mich.

Ich danke dir fürs Teilen, es hat mir einen tollen Einblick gegeben. Ich wünsche dir noch einen wundervollen Geburtstag