Eine kurze Ausführung von 7 bedeutenden Themen in meinem Leben
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Heute traf ich mich spontan mit einem Freund und wir berichteten uns alles Mögliche aus unseren jeweiligen Leben. Von meiner Seite gab es viel Gutes zu berichten, und diese Dinge möchte ich hier festhalten:
1. Ich habe 5532€ erhalten.
Im Jahr 2008 hatte meine Oma eine private Rentenversicherung für mich abgeschlossen. Bis heute hat sie seitdem 50€ jeden Monat eingezahlt. Das sind über 10.000€ aus ihrer eigenen Tasche. Eine solche Summe, welche seit fast zwei Jahrzehnten angelegt ist, kann sehr stark skalieren.
Als ich letztens meinen Papierkram sortierte, bin ich darauf gestoßen, dass diese Rentenversicherung überhaupt existiert, und informierte mich. So erfuhr ich, dass der gewählte Fonds für diese Rentenversicherung leider miserabel performt hatte und viel Geld verloren gegangen war. Natürlich schwankt der Markt mal, aber nach einem solch langen Zeitraum ist eigentlich immer mit Gewinn zu rechnen. Deshalb entschied ich mich dazu, nach Absprache mit meiner Oma, mir das Geld auszuzahlen und es selbst zu investieren. Ein sinnvolleres und effektiveres Finanzprodukt zu wählen, ist nicht schwer.
Meine Oma ist sehr frustriert darüber, dass es nicht mehr geworden ist, und ja, es ist sehr schade. Für das, was das Geld jedoch wert ist, sind 5532€ sehr viel für mich und werden mich auf meinem Weg stark unterstützen. Auch, wenn es wirklich viel mehr hätte sein können, bin ich dankbar dafür, dass sie damals damit begonnen hat, es anzulegen.
2. Ich werde dieses Jahr eine Ausbildung beginnen
Im Jahr 2021 begann ich bereits eine Ausbildung zum Erzieher. Nur musste ich bereits nach wenigen Monaten feststellen, dass ich diese abbrechen möchte. Bisher habe ich noch nie wirklich meine Interessen erforscht, und bevor ich weitere Jahre in eine Sache investiere, die ich gar nicht mag, wollte ich mich selbst erst einmal besser kennenlernen.
So entschloss ich mich, diese Ausbildung abzubrechen, zu arbeiten und sogar von zu Hause auszuziehen. Die letzten vier Jahre waren unglaublich und mir geht es wirklich gut im Leben. Was ich in dieser für mich entdecken durfte, ist mein Interesse am Thema Ernährung.
Eine einfache, oberflächliche Lizenz zum Ernährungsberater tut es für mich nicht und ein Studium ist mir zu eintönig. Eines Abends habe ich einen Ausbildungsplatz zum staatlich geprüften Diätassistenten entdeckt. In dieser Ausbildung herrscht eine gute Balance zwischen Theorie und Praxis, in der man jeweils eine Menge beigebracht bekommt.
Ich weiß noch nicht, ob der Beruf des Diätassistenten einer ist, den ich nach der Ausbildung weitergehen möchte, aber ich möchte über dieses Thema ausführlich lernen, um das Wissen an so viele Menschen wie möglich weitergeben zu können, um einen Unterschied zu bewirken. Darauf habe ich richtig Lust!
3. Ich habe einen tollen Minijob in Aussicht
Die Ausbildung wird zwar vergütet, aber die Vergütung allein reicht nicht, um davon zu leben. Daher muss ein Minijob her.
Glücklicherweise bin ich für meinen Betrieb sehr wertvoll, und bei mir sind sie tatsächlich offen dafür, mich weiter zu behalten und für eine Schicht pro Woche einzuplanen. Die Konditionen werden auch besser sein, als sie es bei jedem anderen Minijob sein könnten. Die Details stehen noch nicht 100 % fest und der Verlängerungs-/Änderungsvertrag muss erst noch unterzeichnet werden, aber es sieht hervorragend aus.
4. Ich bin das erste Mal jemanden am Daten
In diesem Blog verliere ich viele Worte darüber, dass ich aktuell das allererste Mal in meinem Leben jemanden am Daten bin. Es sind so viele tolle und lehrreiche Momente für mich.
Ich bin mit dieser Frau in noch keiner festen Beziehung und ich hoffe, dass sich das bald ändern wird. Ich habe sie so lieb gewonnen und wollte das hier noch einmal kurz erwähnen.
Wenn du mehr dazu lesen möchtest, kannst du hier nachsehen.
5. Ich habe diesen Blog gestartet
Im Laufe der letzten Jahre habe ich es geschafft, immer bewusster durch den Alltag zu gehen und Bedeutung in den kleinen, versteckten Momenten zu finden. Im gleichen Zuge habe ich in Gesprächen mit anderen immer öfter gehört, wie inspirierend ich sei und wie viel man durch mich lernen könne.
Bisher habe ich ohnehin schon täglich für mich selbst geschrieben und Momente, Erfahrungen, Lektionen etc. festgehalten. Noch teile ich diesen Blog mit niemandem, weil ich die Website erst noch gestalten muss, damit man ordentlich navigieren kann. Jedoch merke ich, dass es unabhängig davon, ob ihn jemand liest oder nicht, mir sehr gut tut, hier Gedanken weiter auszuführen, die ich sonst nur stichpunktartig zusammengetragen hatte.
6. Ich lerne schnelles Tippen
Unabhängig von diesem Blog, habe ich noch viel vor an der Tastatur zu schreiben. Ich bin aktuell 24 Jahre jung und hätte durch schnelles Tippen bereits unzählige Stunden einsparen können. Weiterführend möchte ich das ändern.
Zum Lernen nutze ich die Seite keybr.com. Dort hat man zu Beginn nur sechs Buchstaben zur Verfügung, die man abtippen kann. Erst, wenn man in allen Buchstaben eine gewisse Genauigkeit und Geschwindigkeit erreicht hat, wird einem ein neuer freigeschaltet. So lernt man jeden Buchstaben einzeln gut kennen.
Nach mittlerweile einem Monat habe ich noch lange nicht alle Buchstaben verfügbar, merke jedoch wirklich gute Fortschritte. Eines meiner Ziele für 2026 ist es, auf dieser Website alle Buchstaben freizuschalten und eine Geschwindigkeit von 50 WPM (Wörter pro Minute) zu erreichen.
7. Ich habe ein System entdeckt, um optimal zu lernen
Über die letzten Jahre habe ich viel Wissen aufgenommen, aber nicht sonderlich gut verarbeitet bzw. beibehalten. Gerade mit Hinblick auf meine kommende Ausbildung und mein allgemeines Interesse zu lernen, wollte ich unbedingt etwas ändern, um Gelerntes langfristig beibehalten zu können.
Die Lösung, die ich für mein Problem gefunden hatte, ist das kostenlose Programm Anki. Es ist eine Karteikarten-App. Karteikarten lassen sich ganz nach den eigenen Wünschen erstellen, und das Beste ist, dass der Algorithmus der App für dich bestimmt, wann du eine Karte das nächste Mal wieder lernen solltest.
Nachdem man sich zur Kontrolle seiner Antwort die Rückseite der digitalen Karte anzeigen lässt, muss man kurz antippen, ob diese Karte einem schwer, normal oder einfach fiel zu beantworten. Anhand dessen kann Anki ausmachen, wie lange der Zeitabstand sein sollte, bis die Karte das nächste Mal wieder auf deinem Lernstapel landet. Alles automatisch und es funktioniert großartig für mich!
Darauf, dass es so gut weitergeht

