Mehr für länger
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Ich bin kein Hardcore-Mealprepper. Gelegentlich bereite ich mir gerne ein Hauptgericht für mehrere Tage vor, weil es praktisch ist, nicht jeden oder jeden zweiten Tag kochen zu müssen. Gerade deshalb, weil ich jemand bin, der nur in Gesellschaft außerhalb essen geht.
Heute kam mir beim Einkaufen eine Idee: Ich koche dieses Mal zwei Gerichte vor und das für die nächsten vier Tage. Wenn ich sie parallel zubereite, würde ich genauso viel Zeit verbrauchen, wie wenn ich nur eines vorbereite. Dann würde ich mir für die nächsten Tage immer die Zeit einsparen, die ich bräuchte, um mir neben meinem bereits vorgekochten Hauptgericht ein zweites Gericht zuzubereiten. Bei dem einen Gericht entschied ich mich für Reis mit Kichererbsencurry. Das soll die deftige Hauptmahlzeit sein. Das zweite eine Salatmischung, die ich entweder so, wie sie ist, oder mit Soßen in einem Wrap eingewickelt essen kann.
Während des Kochens bestätigte sich meine erste Theorie. Als ich das Kichererbsencurry zubereitete, konnte ich mich nebenbei immer mal wieder um die Salatmischung kümmern. Am Ende brauchte ich dann nur ein klein wenig mehr Zeit zum Aufräumen. Zum frühen Nachmittag habe ich eine der Curryportionen gegessen. Am Abend machte ich mir aus der Salatmischung noch ein paar Wraps. Ich merkte sofort, wie angenehm das war. Als ich essen wollte, musste ich nicht erst noch Zeit zum Zubereiten aufwenden. Bedeutet demnach, dass ich auch die nächsten Tage nur ein paar Minuten auf die Mikrowelle warten und mal schnell Wraps zusammenfalten muss für leckere und vollwertige Mahlzeiten.
Viele Leute stört es mehrere Tage in Folge dasselbe zu essen. Bei mir ist das ab einem gewissen Punkt auch so. Normalerweise bereite ich mir auch nur ein Hauptgericht für drei statt vier Tage vor und habe beim Rest immer viel Variation. Auch, wenn ich zwei verschiedene Salatmischungen oder Variation in den Curryportionen hätte einbringen können, habe ich mich dennoch dazu entschieden, für vier Tage alles gleich zu haben. Nur durch Ausprobieren kann ich herausfinden, wo meine Grenzen liegen und ab wann mich das gleiche Essen nervt.
Mal sehen, ob ich es langfristig so weitermachen werde. Tatsache ist jedoch: Es spart Zeit, und sein Essen direkt verfügbar zu haben, ist angenehm

