Meine Aufgaben waren mir wichtig, aber ein Freund war mir wichtiger
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Ich hatte heute eine lange, anstrengende Schicht hinter mir. Als ich nach Hause kam, genehmigte ich mir ein paar Minuten für mich, bevor ich schließlich damit begann, meine To-do-Liste abzuarbeiten.
Trotz des anstrengenden Tages, kam ich in einen richtig guten Flow und merkte, wie ich diesen Fokus auch stundenlang hätte beibehalten können. Ich war bereits eine Dreiviertelstunde dabei, bis mich ein Freund anrief. Er wohnt in der Schweiz und meinte zu mir, er sei in der Nähe, und fragte, ob ich zu Hause wäre. Ich befand mich in einer kniffligen Situation, denn ich war zu dem Zeitpunkt maximal in meine Aufgaben vertieft und wusste, diese heute fertig zu bekommen. Morgen hätte ich zwar auch Zeit dafür gehabt, nur konnte ich nicht garantieren, dass ich diesen Fokus dann wieder aufnehmen kann.
Ich hätte so gerne weiter meine Aufgaben erledigt, aber die Zeit mit ihm hätte ich ungerne verpasst. Eigentlich war es mir zu spontan, jedoch können wir uns nicht so oft sehen. Da nehme ich gerne jede Gelegenheit wahr. Es wurde auch noch echt nett. Vier Stunden lang quatschten, spielten und alberten wir herum.
Tatsache ist: Morgen habe ich immer noch Zeit für meine Aufgaben, ihn jedoch würde ich erst wieder in ein paar Monaten sehen können.
Danke, dass du dich so spontan gemeldet hattest

