Und es war ein Augenöffner für mich
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Ich möchte nicht zu viele Worte darüber verlieren, was in diesem Video alles vorkommt (schaue es dir hier gerne selbst an). Vielmehr rede ich darüber, was ich heute daraus habe mitnehmen können und selbst ausprobieren werde.
Mein Umgang mit Technologie und mein Medienkonsum waren mal wirklich katastrophal. Im Laufe der letzten Jahre ist mein Umgang damit deutlich gesünder geworden und auch meinen Alltag organisiere ich immer besser. Nur merke ich schon lange, dass ich noch irgendetwas für mich ändern muss. In diesem Video ging es darum, wie jemand täglich für 20 Minuten eine Wand anstarrt, um sein Gehirn zurückzusetzen, damit er sich besser fokussieren kann. Klingt zunächst komisch, doch es zeigte sich für ihn als sehr effektiv, und durch seine Erklärungen habe ich auch verstehen können, warum das so ist.
Unsere Geräte ermöglichen es uns, alles Mögliche jederzeit direkt checken zu können. Nachrichten, E-Mails, Kalender, Notizen, Aufgaben, Banking, Gaming, Videos und so weiter. Nur öffnen wir dadurch viele kleine Fässer, die Kapazitäten unseres Kopfes einnehmen. Unser Fokus ist, meistens auch nur unbewusst, aufgespalten und wird von diesen kleinen Dingen eingenommen. Dadurch kann ich verstehen, dass es mir auch helfen würde. Nicht mal zwingend eine Wand anzustarren, sondern meine Geräte noch bewusster zu nutzen. Nicht mehr zwischen Aufgaben wechseln und mal eben noch diese eine unwichtige Sache checken, sondern fokussiert bei einer Sache bleiben. Auch weniger bzw. bewusster im Alltag Inhalte zu konsumieren und bei gegebenem Zeitpunkt noch mehr Stille zu genießen.
Den Abend über musste ich noch viel an dieses Video denken. Wie gerne ich mehr von Bildschirmen wegkommen würde. Einige Dinge, wie dieser Blog, erfordern es, auf einen Bildschirm zu sehen. Aufgabenplanung z.B. wäre jedoch auch analog möglich. Ich habe einen starken Drang, meine Notizen- und Aufgaben-Apps zu deinstallieren und stattdessen mit einem Notizbuch zu arbeiten. In der Vergangenheit hatte ich so etwas bereits probiert, nur heute, Jahre später, vermute ich einen neuen und wirklichen Nutzen darin.
In diesem Video waren richtig tolle Impulse zum Nachdenken und Ausprobieren dabei. Ich habe ein sehr gutes Gefühl, bald noch besser mit meinen Geräten umgehen zu können

