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Eine meiner engsten Freundinnen hatte mich vergangene Woche eingeladen, mit ihr und ein paar anderen ihren Geburtstag zu feiern. Sie hatte im letzten Jahr auch einiges durchmachen müssen und ich glaube, dieses Zusammenkommen in ein paar Wochen wird ihr richtig gut tun. Doch leider hatte ich in den letzten Wochen gemerkt, dass ich aufgrund meiner Ausbildung wirklich nicht mehr so viele Kapazitäten zum Kontaktepflegen habe, wenn ich noch genug Zeit für mich selbst, einfach nur mal zum Durchatmen, haben möchte. In letzter Zeit hatte ich immer indirekt nein gesagt, indem ich selbst nicht mehr so viel an Verabredungen initiierte. Heute war es das erste Mal, dass ich, obwohl es zeitlich gerade so passen würde, jemandem absagte. Ich finde es schade, weil ich sie gerne sehen und feiern möchte. Nur hatte ich in der Ausbildung Startschwierigkeiten und muss dafür sorgen, dass ich einiges aufhole und endlich Routine bilde. Der lange Weg zu ihr vereinfacht die Sache nicht. Als ich sie heute anrief, um einfach mal wieder zu quatschen, sprach ich mit ihr auch über meine Situation. Dabei hätte sie mich zwar sehr gerne, doch dass ich meine Prioritäten setzen muss, sei selbstverständlich in Ordnung. Sie schlug sogar vor, dass sie mich, nach vielen Jahren, auch mal wieder besuchen könnte und wir dies demnächst mal versuchen einzurichten.

