Ich bin so froh, es gemacht zu haben
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In genau einer Woche beginnt meine Ausbildung. Heute habe ich den Morgen dafür genutzt, um meinen ersten Tag zu simulieren und zu sehen, ob auch alles nach Plan laufen würde. Aktuell gibt es nämlich ein paar Bauarbeiten und die Straßenbahnen fahren anders als sonst. Bevor ich an meinem ersten Tag zu spätkomme, wollte ich sicherstellen, dass ich den Weg unter den aktuellen Umständen tatsächlich kenne, und verdammt, es hat sich aus drei Gründen so gelohnt, das zu machen:
1. Probleme auf dem Hinweg
Wahrlich kam es zu Komplikationen. Denn online steht eine Straßenbahn falsch ausgeschrieben. Es lässt sich genau ablesen, dass sie zu meinem Ziel hinfährt, tut sie jedoch nicht. Ab einem gewissen Punkt biegt sie nämlich in eine ganz andere Richtung ab. Zum Glück fiel es mir nur nach zwei Haltestellen auf und ich stieg um. Wäre heute jedoch mein erster Tag gewesen, wäre ich knapp zu spät erschienen. Ich habe mich dann erneut über den besten Hinweg schlau gemacht und weiß nun, was in einer Woche meine beste Option ist.
2. Besonderheit in der Mensa
Als ich vor Ort angekommen war, setzte ich mich für ein paar Stunden in die Mensa und lernte ein wenig. Ich wollte die Umgebung ein wenig auf mich einwirken lassen, um mich an die dort herrschende Stimmung zu gewöhnen. Zur Mittagszeit holte ich mir dort sogar etwas zu essen. Nicht, weil ich es brauchte, sondern um ein Gefühl für Portionsgröße zu entwickeln. An der Kasse fragte man mich, ob ich hier arbeiten würde, woraufhin ich antwortete: „Offiziell erst ab nächster Woche.” Nachdem ich ihr sagte, wo genau und als was, war sie sogar so freundlich, mir den Mitarbeiterrabatt zu geben. Dann musste ich beim Bezahlen jedoch feststellen, dass Kartenzahlung dort keine Option ist und nur Barzahlung erlaubt wird. Glücklicherweise hatte ich noch einen Notfallschein in meinem Rucksack, denn normalerweise kann ich in meinem Alltag überall mit Karte zahlen. Schonmal echt gut zu wissen fürs nächste Mal.
3. Einen Kauf, den ich noch tätigen muss bzw. möchte
Beim Lernen hatte ich ein Lehrbuch aufgeklappt und meinen Laptop daneben. Ich lerne hauptsächlich, indem ich am Computer Karteikarten erstelle und diese dann am Handy lerne. Bei diesem großen Buch fiel mir heute zum ersten Mal auf, wie unangenehm es für meinen Nacken ist, dass es flach auf dem Tisch liegt. So eine Erhöhung durch einen Bücherständer würde meine Lernphasen wesentlich angenehmer gestalten. Und so begann ich heute damit, nach einer guten Option zu recherchieren.
Dieser Vormittag hat sich in allen Maßen gelohnt. Im eigenen Kopf so viele Szenarien durchgehen, wie man möchte, doch in der Praxis werden einem immer Aspekte auffallen, an die man zuvor nicht dachte

