Ich dachte nicht, dass es geht
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Ich bin heute zum Seilspringen nach draußen gegangen. Für mich ist es über die letzten Jahre zu einer guten Trainingseinheit geworden, denn auch nur mal zehn Minuten sind bereits effektiv. Doch erst als ich draußen war, merkte ich, dass ich kein festes Schuhwerk angezogen hatte, sondern versehentlich meine Flipflops. Zurückgehen und Schuhe wechseln wäre nervig gewesen. Zunächst dachte ich, das muss ich ja wohl. Dann realisierte ich, dass ich gar nicht weiß, ob ich tatsächlich richtige Schuhe brauche. Mir fiel auf, dass ich, auch wenn ich nie jemanden mit Flipflops habe Seilspringen sehen, eigentlich auch nicht behaupten kann, dass es nicht geht, denn schließlich probierte ich es auch nie selbst aus. Ich entschied mich, es zu ändern.
Die erste Minute war sehr fehleranfällig. Es springt sich deutlich anders. Ich war kurz davor, zurückzugehen, weil ich keinen ordentlichen Rhythmus fand, doch dann klappte es. Von Minute zu Minute wurde es besser. Diese Situation war eine gute Erinnerung für mich daran, Übliches zu hinterfragen und auch mal anders anzugehen.
Man kann immer in einer Meinung oder Vorstellung von etwas zu festgefahren sein

