Ich vertraue dem Prozess
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Heute hatte ich auf WhatsApp nach einem bestimmten Chat gesucht. Beim Scrollen bin ich auf den Chat meines nicht-mehr-Dates gestoßen, und beim Lesen ihres Namens merkte ich, wie mein Körper wieder oder vielmehr immer noch eine Stressreaktion zeigte. Nicht so extrem, wie es noch vor ein paar Monaten der Fall war, doch es ist noch nicht komplett weg. Mein Kopf hatte ihren Vertrauensbruch bereits vor Monaten verarbeitet, mein Nervensystem jedoch nicht. Bis heute verfällt mein Körper beim Gedanken an sie leider immer noch in eine kleine Kampf-Flucht-Reaktion. Diesem unangenehmen Gefühl wollte ich in dem Moment jedoch nicht entfliehen, ich wollte mich diesem stellen, um alles Negative, das ich noch mit ihr verbinde, zu verarbeiten.
So klickte ich auf ihr Profilbild und sah es mir für ein paar Minuten an. Die innerliche Stressreaktion nahm wieder ein Stück zu. Nachdem ich mich an dieses Bild gewöhnt hatte und der innere Stress wieder abfiel, navigierte ich sofort zu ihrem Instagram-Profil, um mich dort neuen Reizen auszusetzen. Für meinen Körper war es ein Auf und Ab. Ich fühlte mich richtig mulmig, doch aus vergangenen Lebenssituationen wusste ich, dass es genau das Richtige sein würde, um die andauernde Negativität, die ich mit ihrem Namen und ihrem Gesicht verbinde, abzutrainieren.
Dass diese Reaktion meines Körpers nun nach Monaten insgesamt nicht mehr so hoch ausfällt, ist ein gutes Zeichen. Ich befinde mich auf einem guten Weg, über sie und ihre Taten hinwegzukommen. Ich glaube, ich mache es genau richtig. Mal sehen

