Von Kolleginnen, die ich nicht mag
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Zwei ehemalige Kolleginnen machen sich aktuell ein wenig selbstständig mit Keramikmalerei. Selbst wenn die beiden diese Worte hier lesen sollten, werde ich mich im Folgenden nicht zurückhalten, weil es meine Wahrheit ist:
Ich hatte die beiden für ihre Arbeit nicht sonderlich gemocht. Menschlich hatten wir wenig miteinander zu tun gehabt. Privat mögen die beiden vielleicht angenehme Zeitgenossen sein, wer weiß, nur als Arbeitskolleginnen kam ich persönlich nicht gut mit ihnen zurecht. Gespräche hielt ich mit ihnen auch nur kurz, weil es mir ehrlicherweise oft zu anstrengend war, mit ihnen zu reden. Ihre jeweilige Präsenz war mir insgesamt unangenehm. Wie ich mitbekommen hatte, ging es anderen Kollegen wohl auch so, dennoch hatte ich über die beiden nie gelästert. Manchmal lästerten andere vor mir, doch ich hatte dazu nie ein Wort beigetragen und ging mit den beiden stets freundlich um.
Heute wurde ich von den beiden mit einer Einladung zur Eröffnung ihres Ladens überrascht. Das ist etwas, womit ich nicht wirklich rechnete. Wie gesagt, mochte ich die beiden nicht sonderlich oder wechselte mit ihnen kaum Worte. Mein freundlicher und respektabler Umgang war jedoch immer gegeben. Vielleicht ist es der Kontrast zu anderen Kolleg:innen, der mich für sie so herausstechen ließ.
Da es zeitlich knapp wird, weiß ich bis jetzt nicht, ob ich hingehe. Allerdings bin ich nicht abgeneigt. Die Vergangenheit zeigte mir bereits, dass Menschen viele Seiten haben und frühzeitig zu urteilen nicht gut ist. Mal sehen, ob ich es dorthin schaffe und was mich erwartet

