Das passierte nach einem Monat Spendepause

Manchmal muss man Routinen brechen


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Seit einem Dreivierteljahr gehe ich regelmäßig Blut- und Plasmaspenden. Blut ist nur in mehrwöchigen Abständen möglich, Plasma jedoch darf man bis zu zwei Mal pro Woche spenden, wenn gewisse Werte stimmen. Da bei mir immer alles tiptop ist, gehe ich auch meistens meine zwei Mal pro Woche.

In den letzten Wochen brauchte ich jedoch eine Pause. Emotional fühlte ich mich zwischendurch miserabel, und da meine mentale Gesundheit bereits großen Einfluss auf meine körperliche Gesundheit hatte, wollte ich mir mit regelmäßigen nicht zu viel zumuten.

Dieser Monat Pause tat mir in vielerlei Hinsicht gut. Ich habe neben der Spendepause viele weitere Dinge anders angegangen. Ich habe meine alltäglichen Routinen gebrochen und konnte ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wie viele Kapazitäten ich habe und wie ich diese einsetzen möchte.

Mittlerweile geht es mir emotional besser und ich traue meinem Körper wieder mehr zu. Heute war ich wieder bei einer Plasmaspende und mein Körper hat die Spende wieder mit Bravour vertragen. Das Schönste jedoch hierbei war, dass, als ich am Empfang erschien, sich die Mitarbeiter sehr freuten, mich wiederzusehen. Vier Wochen ohne mich scheint man wohl nicht mehr zu kennen. Eine meinte sogar, dass sie sich schon ernsthaft Sorgen machte, weil ich beim letzten Mal äußerte, dass es mir nicht gut ginge.

So empfangen zu werden, tat mir extrem gut. Ich habe mit diesen Leuten außerhalb meiner Spenden nichts weiter zu tun, aber der kurze Austausch zwischendurch mit ihnen ist für mich immer ein Vergnügen. Es freut mich, dass sie es ebenfalls so empfinden

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