Eine wichtige Realisierung für die nächsten Jahre


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Heute Morgen ging ich eigentlich noch relativ gut aus dem Haus. Immer noch ein wenig schlapp von meiner Erkältung, doch insgesamt fühlte ich mich schon besser. Während des Schultages war alles in Ordnung, doch auf meinem Weg nach Hause ging es wieder bergab. Ich war so energielos und konnte nichts mehr mit meinem restlichen Tag anstellen, außer nachzudenken. Dies stellte sich jedoch als etwas Großartiges heraus, denn mir fiel auf, wie blöd es mir in den letzten Wochen ging. Rückenschmerzen und meine Erkältung schränkten mich zwar ein, doch sie waren nicht die Hauptgründe für mein Unwohlsein. Meine neue, so gute Ausbildungsstelle ließ mich einen wichtigen Faktor übersehen: Selbstfürsorge. Zwar litt mein sozialer Kontakt nicht und ich bekomme meine Ausbildung plus Nebentätigkeit gut geregelt, doch Zeit für mich selbst, alleine sein, kam deutlich zu kurz.

Vor diesem neuen Lebensabschnitt hatte ich eine Viertagewoche im Schichtdienst, was mir viel Flexibilität schenkte. Ich konnte dadurch vieles in meinem Alltag spontan entscheiden und frei aufteilen. Dass ich diesen Luxus nicht mehr haben werde, war mir im Vorhinein bewusst. Doch ich schätzte falsch ein, wie viele mehr Abstriche ich beim Wechsel auf eine Sechstagewoche machen müsste. Meinen vorherigen Alltag vermisse ich zutiefst, allerdings mag ich die Ausbildung sehr. Ich habe sie begonnen, um sie zu beenden. Nicht nur um zu lernen, sondern auch um mich herauszufordern. Aktuell nicht ganz fit zu sein und nun über längeren Zeitraum körperliche Beschwerden zu haben, war ungünstig. Ich weiß noch nicht einmal, ob ich morgen fit genug für den Unterricht sein werde. Doch ich weiß, dass ich diese Hürde überstehen und die kommenden drei Jahre bestehen werde.

Ich werde viel lernen und daran wachsen. Es wird großartig

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