Es kann losgehen

Ausbildung, ich komme


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Vergangene Woche hatte ich bei der Personalabteilung endlich den Vertrag für meine Ausbildung unterschrieben, die ab August beginnt. Bei meinem aktuellen Job hatte ich es bereits vor Monaten abgeklärt, dass ich dort noch auf Minijob-Basis tätig bleiben darf. Zum einen liebe ich es dort unendlich, zum anderen kann ich die finanzielle Unterstützung auch sehr gebrauchen, da mein Ausbildungsgeld ein wenig knapp ist. Bei der Vertragsunterzeichnung sprach die Personalabteilung mich auf meine Nebentätigkeit an. Sie wussten darüber bereits Bescheid, da ich ihnen diesen Vertrag mit meinen anderen Unterlagen zuschickte. Sie meinten, dass alles damit passen soll, da ich erlaubt bin, bis zu 9,5h/Woche zusätzlich woanders tätig zu sein, und in meiner Nebentätigkeit vertraglich 7,8h/Woche festgelegt sind. Jedoch müsste ich noch einen Antrag bei meiner direkten Schulleitung stellen und bräuchte diesen genehmigt. Andernfalls dürfte ich die Nebentätigkeit nicht ausführen.

Direkt nach meinem Termin dort, schrieb ich meiner künftigen Schulleiterin und sie antwortete mir recht zügig. Sie ließ mir das Formular zukommen, allerdings mit einem überraschenden Kommentar. Sie schrieb, dass ich nur 16h/Monat, also ca. 4h/Woche zusätzlich in eine Nebentätigkeit investieren dürfe. Das ist natürlich ein kompletter Widerspruch zu dem, was mir die Personalabteilung zuvor erzählte und was ich in meinen Recherchen Monate im Voraus herausgefunden hatte. Nachdem ich sie darauf aufmerksam gemacht hatte, bestätigte sie mir die grundsätzliche Richtigkeit, der eigentlich 9,5h/Woche. Jedoch gäbe es bei Ihnen eine Sonderregelung, welche nur 4h/Woche erlauben würde. Sie würde dies erneut prüfen und sich ggf. bei mir melden. In der Zwischenzeit dürfe ich das von ihr bereitgestellte Formular erst einmal mit meinen 7,8h/Woche ausfüllen.

Bis heute warte ich acht Tage auf die Genehmigung und die Ausbildung rückt immer näher. Es ist mir wichtig, dass alles nach Plan funktioniert und ich ggf. rechtzeitig alles bei meinem Minijob abklären kann, sollte mir der Antrag nicht genehmigt werden. Daher schrieb ich meiner Schulleiterin heute noch eine E-Mail, in welcher ich nach einem Zwischenstand fragte. Sie antwortete mir wieder sehr zeitnah und meinte zu mir, dass sie meinen Antrag vor ein paar Tagen bestätigte und der Personalabteilung weiterleitete. Dort wird das Dokument abermals bearbeitet und eine Antwort wird mich erreichen. Als ich später am Tag routinemäßig in meinen Briefkasten schaute, war da ein Brief meiner Ausbildungsstelle. Ich nahm ihn mit in meine Wohnung, öffnete ihn mit voller Aufregung, und tatsächlich hat man mir meinen Minijob mit den vollen 7,8h/Woche bewilligt. Sie halten sich lediglich, aber verständlicherweise, das Recht vor, bei schlechten Schulleistungen die Bewilligung des Antrages zurückzunehmen, sodass mein Fokus dann wieder mehr der Schule sein würde.

Ich bin so froh, wie alles ausgegangen ist. Ich hatte mir im letzten halben Jahr die besten Umstände für einen fantastischen Ausbildungsstart geschaffen. Nichts steht mir jetzt noch im Weg und ich freue mich auf die kommende Zeit

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