Welche Art von Zahnbürste man nehmen sollte
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Ca. ein bis zwei Mal im Jahr genehmige ich mir eine professionelle Zahnreinigung, und heute ist es mal wieder an der Zeit gewesen. Zahnpflege ist etwas, das ich im Alltag nur geringfügig ernst nehme, ich jedoch gerne ernster nehmen möchte. So eine Zahnreinigung hilft mir immer dabei, die Sauberkeit und Gesundheit meines Gebisses zurückzusetzen und mich wieder an die gesunden Gewohnheiten, wie z.B. das Verwenden von Zahnseide, zu erinnern.
Nach der heutigen Reinigung fragte ich mal nach, wie meine Pflege im Vergleich zu anderen Patient:innen erscheint. In einem kurzen Satz hat sie es gut zusammenfassen können: Bei mir dauerte die heutige Reinigung nur eine halbe Stunde, wohingegen sie vor mir jemanden hatte, bei dem es doppelt so lang dauerte. Das ist schon mal ein gutes Zeichen und es bestärkt mich. Auch fragte ich mal, inwiefern sich eine elektronische Zahnbürste lohnen würde. Man sagte mir, dass man nicht unbedingt eine benötigt. Vielmehr kommt es auf die eigene Herangehensweise an, als auf das Werkzeug. Eine Sache, die wohl oft nicht beachtet wird, ist, dass elektronische Zahnbürsten eher etwas für geduldige Putzer sind. Der Bürstenkopf kann nur einen Zahn auf einmal reinigen, wohingegen eine herkömmliche Zahnbürste meist zweieinhalb Zähne erreicht. Regelmäßig Zahnseide zu verwenden und die Zahnzwischenräume zu säubern, sei ohnehin das Allerwichtigste und werde von zu wenigen Leuten gemacht, sagte man mir.
Ich bin sehr froh, heute mal nachgefragt zu haben. Ich konnte für mich eine Menge mitnehmen, und weil ich vor ein paar Wochen ohnehin damit angefangen hatte, Zahnseide überall mithinzunehmen, bin ich guter Dinge, was meine langfristige Zahngesundheit angeht. Meinen nächsten Termin habe ich statt in sechs bis sieben Monaten erst wieder in neun Monaten. Ich bin gespannt, ob dieser längere Zeitraum ohne professionelle Zahnreinigung sich negativ auswirken wird. Mal sehen, ich probiere es aus

